Nov

16

Adelaide, Sydney

In Adelaide entscheiden wir uns gegen die Stadt und für den Strand. Wir hausen in Glenelg, das St. Tropez von Adelaide. 2 Wochen lang findet hier die Weltmeisterschaft im Rettungschwimmen statt. Überraschenderweise nimmt die Schweiz auch teil. Wir verbringen die Tage hier vor allem am Strand. Ferienstimmung!

Ich verabschiede mich von Alex. Er fliegt nach Brisbane, mein nächstes Ziel ist Sydney.

In Sydney angekommen, mache ich mich auf den Weg Richtung Nathan's Hause. Ihn haben wir in Kuala Lumpur kennengelernt. Er bot mir spontan an bei ihm zu wohnen :-) Am Abend gibts einen Barbesuch und leckeres mexikanisches Essen. Der erste Tag in Sydney ist gelungen!

Sightseeing am Mittwoch. Am Donnerstag helfen wir bei den Vorbereitungen für eine Hochzeit im Sri-Lanka-Style. Lustig, die haben alle mindestens 214 Onkels und etwa gleich viele Tanten. Das vorbereitete Essen ist himmlisch.

So, die letzten 4 Tage verbringe ich in Manly. Nochmals so richtig relaxen nach 355 Tage harter Arbeit :-) Das Wetter meints zudem sehr gut mit mir. Wunderbar. Am letzten Abend gehts mit Nathan und seiner Frau Logika zu Jamie Oliver's Italian Restaurant. Truffle Tagliatelle suche ich mir aus, man gönnt sich ja sonst nichts :-)


      
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Nov

12

Torquay, Great Ocean Road

Es geht mit dem Zug Richtung Torquay. Greg holt uns am Bahnhof ab. Kuules Wiedersehen. Das letzt mal war vor 8 Jahren. Wir verbringen den Tag bei ihm im Beachcenter. Eine genial Indoor Anlage mit Beach- und Dodgeball Feldern.
Für die nächsten paar Tage wohnen wir bei Greg. Wir verbringen hier die Zeit mit Beach, Babysitting, BBQs und Beachcenter. Prächtig gemütlich.

Wir haben vor einen Camper zu "relocaten". Am Tag der Abholung werden wir informiert, dass die Relocation annuliert wurde. Wir entscheiden uns für eine Car-Relocation. Für $5 am Tag mit unlimitierten km kann man sich nicht beklagen. Unser Roadtrip kann beginnen.

Wir fahren die Great Ocean Road ab. An etlichen Stränden halten wir um Fotos und Pausen zu machen. Die Anblicke sind atemberaubend. Das Wetter spielt hervorragend mit! Wie geplant erreichen wir die 12 Apostel bei Sonnenuntergang. Beste Zeit für gute Bilder!
Nach diesem perfekten Tag Übernachten wir in Port Campbell.

Am nächsten Tag gehts ab Richtung Mt. Gambier. Die Strecke ist etwas weniger idyllisch aber dennoch der Reise wert. Mt. Gambier ist unser Ziel für die heutige Nacht. 50km vor Mt. Gambier fahren wir bereits seit 30km auf Reserve... In Dartmoor bemerken wir, dass das Benzin weder bis zu Mt. Gambier noch zurück nach Heywood reicht... Die einzige Tankstelle in Dartmoor ist bereits geschlossen. Suboptimal alles.
Wir erblicken eine Feuerwehr Vereinigung. Der Zufall will es, dass wir genau die Person mit einem 15L Reserve Tank ansprechen... Glück gehabt. Wir bedanken uns tausendmal und fahren weiter Richtung Mt. Gambier. Ein kleines Dorf verloren im Niemandland. Am Abend starten wir eine gemütliche Bartour. Wir Übernachten in einer Zelle eines ehemaligen Gefängnis :-)

Wir stehen am Morgen bei Zeiten auf und Brettern die letzten 500km nach Adelaide durch. Wortwörtlich.


      
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Why would anyone want to go to Adelaide???
10 von 10 Leuten in Torquay

Oct

27

Brisbane, Surfer's, Byron Bay, Melbourne

Wir treffen Thomas und Pino in Brisbane. Freude herrscht! Gogo und ich wollten ja eigentlich in Australien mit dem Rauchen aufhören. Da aber Schmuggel-Thomas das Gefühl hatte, er reise mit 800 Zigaretten nach Australien (100 wären erlaubt gewesen) ändern sich unsere Entzugs-Pläne drastisch ;-) 3 Wochen stehen gemeinsam auf dem Programm. Wir entscheiden uns mit einem Campervan zu reisen.

Nach ca. 3 Stunden Fahrt Richtung Hervey Bay will uns der Van etwas mitteilen. Das Motorenlämpchen leuchtet. Nein Thomas hat diesmal nicht mit den Sicherungen gespielt ;-) Nach einigen Telefonaten mit der Gesellschaft wird uns mitgeteilt das wäre absolut normal. GREAT!

Sehr schnell bemerken wir, dass 4 Erwachsene Personen in diesem Van wohl kaum erholsame Nächte haben werden. Oben sind 2 Schlafplätze (genannt The Penthouse) mit einer Gesamtbreite von 115cm, davon 25 im 45° Winkel. Unten sind 2 Schlafplätze mit einer Gesamtbreite von 128cm. Es kommt wie es kommen musste. Es wird um die Schlafplätze gezockt :-). Pino und Gogo haben weniger Glück und dürfen die erste Nacht oben schlafen. Dafür muss die Person welche den Schlafplatz mit Thomas teilt ein Gölä Medley über sich ergehen lassen :-)

Wir kaufen ein Zelt! Die Karten resp. die Schlafplätze sind somit neu gemischt :-). 1 Schlafplatz oben (The Penthouse), 1 Schlafplatz im Zelt und 2 Schlafplätze unten. Le Penthouse s'il vous plait :-) Es kommen noch verschiedenste Regeln ins Spiel, welche wir hier nicht erwähnen möchten.

Sooooo, zum Rest gibt es nicht viel zu sagen. Wir haben die 3 Wochen genossen, es wurde viel gelacht, zeitweise vehement diskutiert aber vor allem viel gelacht! soooo :-)

In Melbourne dann das grosse Wiedersehen und der grosse Abschied. Alex trifft in Melbourne ein, es gibt viel zu Erzählen! Er war am Anfang der Reise dabei und jetzt auch wieder zum Schluss der Reise. Genial! Wir schauen uns alle gemeinsam Melbourne an und am Abend gibts einen geselligen Abend.

Als erster verabschiedet sich Gogo. Flug nach Sydney und dann über Dubai zurück ins Heimatland. Merci Gogo für die Reise, es war grossartig und unvergesslich!

Kurz darauf verlassen auch Thomas und Pino Melbourne. Merci Thomas und Pino fürs Bsüechli, war Super!

Soooooo, Brüderchen und ich noch unterwegs, mal schauen was uns noch so bevorsteht.


      
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Sep

29

Bali

Wir kommen in Lovina an. Black Beach, das Panorama ist schön, laufen tut hier nichts, ehm gar nichts. Wir geniessen den Strand für ein paar Tage.

Es ist aus! Gogo und ich trennen uns, nur für kurze Zeit ;-) Somit kann ich ab hier nur von meiner Seite Berichten. Erster Tag in Kuta. Hektisch, hektisch, hektisch. Ach so, und hektisch ist es hier. Ich mache mich mit meinen neuen Bekanntschaften auf den Weg in den Ausgang. Australier, Amerikaner, Kanadier, Schweden, Franzosen, Norweger, Finnländer und Irländer. Eine bunt gemischte Truppe. Um 1 Uhr morgens wird unser frohfröhliches Feiern unterbrochen. Ganz Kuta und Seminyak wird geräumt, Bombendrohung! Toller Anfang hier. Der 10. Jahrestag des Attentats steht bevor, die Stimmung ist gereizt. Vermehrt trifft man hier auf schwerbewaffnetes Militär. Beste Voraussetzung für ausgelassene Stimmung.

Auf Bali bestehen die Tage aus Strand, Pool, Shoppen, Essen, Party und ab und zu surfen (aber wirklich nur ab und zu).

Der Besuch auf die Gili Island ist magisch. Türkisfarbenes Wasser, wunderschöne Strände, lockere Stimmung, Hip-Hop Zigaretten und gemütliches Ausgehen. Hier absolviert Gogo sein Open Water mit Bravur (längster theorietest der Menschheit ;-) Ich begnüge mich mit einigen Fun dives.

Höhepunkt von Bali war für mich die zweite Single Fin Party (Bar mit Sicht über die Klippen auf die Wellen in Uluwatu) Party. Nicht nur das Single Fin ist Ort des Geschehens. Das nebengelegene Resort mit Infinity Pool gehört dieses mal auch dazu. Eingeflogen werden internationale DJ's, australische Rugby Spieler, Pro Surfers, Models und was sonst noch zu einer Party eingeladen werden muss. Höhepunkt ist der Night Surf Contest und die Party am Pool dannach. Wie im Film!

Am letzten Abend treffen wir noch auf Aleks und Michi. Cool! Es bleibt nicht viel Zeit. Wir schleppen sie ins Alley Cats. Dort werden die obligaten double doubles noch hineingeschüttet und Abschied mit all den Bekanntschaften von Bali genommen. GOOD TIMES!

So jetzt mal schauen was die Australier so drauf haben!


      
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Sep

15

Jakarta, Yogyakarta, Bromo

Java im Eiltempo (wir wollen ja so schnell wie möglich nach Bali ;-)

Von sauber Singapore zu dreckig Jakarta. Jakarta wird zukünftig nicht mehr auf unseren Reiseprogrammen stehen. Wir haben auch noch niemanden kennengelernt der freiwillig nochmals nach Jakarta würde. Smog, schmutzig, stinkig, kein Flair, laut, etc.

Wir nehmen den Zug nach Yogyakarta. Die Stadt ist relativ klein und überschaubar. Viel gibts hier allerdings nicht zu tun. Es dient vor allem als Ausgangsort für Ausflüge in nahgelegene Regionen. Wir geniessen das extrem feine lokale Essen und lassen uns eine stündige $5 Massage nicht entgehen. Eine der besten Massagen überhaupt!

Kampfreisen: Wir wollen zum Bromo Vulkan und stehen um 8 Uhr bereit um mit dem Bus abgeholt zu werden. Ein Nissan holt uns ab. Naja wir nehmen mal an bis zur Bus Station, denn wir sind 4 samt Gepäck im Nissan eingequetscht. Nach 2 Stunden Fahrt wird uns klar, dass wir nicht mit dem Bus reisen werden :-( Um 12 Fragen wir unseren Fahrer mal ganz nebenbei wie lange es wohl noch dauert. Ha! Läppische 6 Stunden noch!! Also 10 Stunden für ganze 325Km... Prächtig. Wir kommen fix und foxi um 6 in Lawang an. Da verrät uns der Fahrer das er 30 Minuten Pause hat und danach direkt nach Yogyakarta zurück fährt. (XXX)Suva konform halt :-)

Die Reise geht weiter, jetzt nochmals 90 Minuten mit dem Minibus ins Gebirge. Reisen auf dem Höhepunkt. Wir schaffen es, es ist 10 Uhr nachts, es reicht für ein schnelles Essen. Ab ins Bett. Wir müssen ja schliesslich um 4 Uhr auf, Vulkan Bromo steht auf dem Programm.

Der Sonnenaufgang über die Vulkanlandschaft ist atemberaubend. Der Vulkan an und für sich weniger. Ein Berg mit einem Loch mittendrin halt und ein bisschen Rauch, ach so ja, der Kerl ist immer noch aktiv. Aber eben, mittendrin statt nur dabei :-)

Ab nach Bali!


      
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Sep

01

Singapore

Singapore auch genannt "the police state" oder "the fine state", und bei fine wird hier nicht fein gemeint. Ein paar Stichwörter zu dieser verrückten Stadt:

  • Business, Businesser, am Businessten
  • Trinken in der Metro, 500$ Busse
  • Geld, viel Geld, Mehr Geld
  • Rauchen am falschen Ort, 500$ Busse
  • Kaugummis sind illegal und in Singapore nicht zu kaufen
  • Abfall auf Strasse werfen, 200$ Busse
  • Hochhäuser, Hochhäuser, Hochhäuser
  • Nochmals Hiube treffen, lustig, lustig
  • Mit einer Hip-Hop Zigarette erwischt werden, bis zu Lebenslänglich
  • Neue Schweiz in Sachen Steuerhinter..... ähhhm Geld anlegen
  • 22$ für ein Bier in einer Bar
  • Jede Zigarette hat hier einen Singapore Stempel drauf

und den Rest zeigen die Bilder :-)


      
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Aug

25

Kuala Lumpur, Melaka

Endlich. Kuala Lumpur und die berühmten Petronas Tower sind in Sicht. Diese Türme sind tatsächlich eine Architektonische Meisterleitung, sowohl aussen wie auch innen. Bei Nacht ist das Spektakel noch viel eindrücklicher.

Die Atmosphäre von Kuala Lumpur gefällt uns gut. Chinatown und little India geniessen wir besonders. Unser Zuhause die Reggae Mansion ist der Hammer. Matchbox Konstruktion (google ist dein Freund ;-) in Dorms, Rooftop Bar mit Sicht auf die Skyline, KL Tower und die Petronas Towers. Super Restaurant, was will man mehr? Wir verbringen gelassene paar Tage hier, KL rockt!

Nun weiter nach Melaka wo sightseeing und essen angesagt ist. Melaka besuchen wir kurz und schmerzlos. In Kürze: Hervorragendes Essen und Überreste einer komplizierten Vergangenheit welche sich die Holländer, Portugiesen, Britten und Japaner geteilt haben. Etliche Bauten bezeugen von diesen turbulenten Zeiten.

Wir haben genug Kultur gesehen und wollen jetzt in eine teure Stadt, ab nach Singapore ;-)


      
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Frage: was ist die Hauptstadt der Schweiz, Zurich, Bern or Basel? Antwort: 5 Millionen
christine, alleycats, kuta (kurz vor der medizinischen Versorgung)

Aug

15

Langkawi, Georgetown, Cameron Highlands

As-Salam Alaykum. Die Minarett Initiative wurde in Malaysia ganz offensichtlich nicht abgelehnt ;-)

Langkawi dient uns als Grenzübergang zwischen Thailand und Malaysia. Die West- und Nordküste trumpft auf mit einer Mischung aus schönen Stränden und interessanter Flora. Die Südwestküste ist hingegen eher städtisch und hektisch. Zu unserer grossen Überraschung ist hier sogar der McDonalds Halal :-)

Wir kommen am Abend in Georgetown an. Anders als angenommen ist alles ausgebucht, Schulferien! Nach 2 Stunden finden wir doch noch eine Bleibe. 10er Dorm ist angesagt. Die erste Nacht schlafe ich kaum, ich werde zu Tode gebissen, ca. 20 Bisse. Da wir weit und breit keine Moskitos sehen, nehme ich an es sind Bedbugs. Wir wechseln in ein 2er Zimmer. Die 2. Nacht ist etwas besser. Es Juckt immer noch höllisch. Zum glück gibts Tiger Balm. Nach den nächtlichen Strapazen brechen wir auf und schauen uns die Stadt an. Eine Mischung aus englischer Kolonialzeit, Muslimische Einflüsse und ein beträchtliches Chinatown und little India. In den zwei letzteren dinieren wir. Wir wissen bei beiden nicht was wir genau essen, aber es schmeckt. Magenprobleme bleiben am nächsten Tag aus, Ziel erreicht ;-)

Nächster Stop sind die Cameron Highlands auf 1'400m, die Teehochburg von Malaysia. Wir sind froh wieder einmal Temperaturen unter 30 Grad geniessen zu können, herrlich. Teeterassen so weit das Auge reicht. Es sieht den Reisterassen sehr ähnlich, Tee halt, nicht Reis :-) Uns gefällts. Es geht in den Dschungel, um genauer zu sein in die Mossy Woods. Hier entdecken wir die Natur von ihrer interessantesten und schönsten Seite.

Von der Natur gehts wieder Richtung Stadt.


      
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Aug

01

Phuket, Koh Phi Phi, Krabi

Auch Thailand hat unschöne Orte. Phuket ist das beste Beispiel dafür. Wir entscheiden uns gegen Phathong Beach und lassen uns in Kata Beach nieder. Weniger hektisch und ein durchschnittlicher Stand (Ja, unsere Stranderwartungen sind gestiegen ;-) Ein nächtlicher Besuch auf Phatong zeigt uns die ganz üblen Seiten von Thailand. Wir bringen die 4 Tage ohne grössere Zwischenfälle hinter uns.

Wir wollen schönere Strände sehen und machen uns deswegen auf den Weg nach Koh Phi Phi. Am Hafen von Koh Phi Phi erwartet uns Mati, das wird lustig! Wir steigen in die wohl heruntergekommensten Bungalows von Phi Phi ab. Aber wir sind uns mittlerweile alles gewohnt. Gleich am ersten Nachmittag gehts mit dem Longtail Boot zum weltberühmten Maya Beach. Dort wurde der Film "The Beach" gedreht. Erinnerungen kommen auf. Und tatsächlich, dieser Beach ist traumhaft. Türkisblaues Wasser umgeben von hohen Klippen und Dschungel. Da wir nicht mit einer Tour unterwegs sind erleben wir etwas wunderbares. Kurz vor Sonnenuntergang sind wir noch genau 7 Leute ganz alleine am Beach. Das gibts eher selten, wir geniessen es in vollen Zügen!

Am Nächsten Abend schauen wir uns ein paar Muai Thai Kämpfe in einer Bar an. Wir amüsieren uns köstlich, denn das spezielle daran ist, dass Touristen gegeneinander antreten können. Der Spassfaktor ist riesig. Zwischendurch machen die Profis auch noch ihre Kämpfe, da gehts dann ziemlich hart zur Sache. Was lernen wir daraus? Pöble nie einen Thailänder an, auch wenn er noch so klein und geschmächig ist ;-) (also wir pöbeln ja grundsätzlich keine Leute an, nur damit das auch klar ist ;-) Nach ein paar durchzechten Nächten verabschieden wir uns von Mati und reisen weiter.

Krabi an sich finden wir nicht speziell. Der Ausflug auf die Insel Rey Le ist der Höhepunkt. Der Beach ist ein wahres Postkarten Motiv. Der Ausflug in die Lagune ist eine Herausforderung. Hier müssen wir mittels Seilen Auf und Abklettern, und hier ist wirklich Klettern gemeint! Die Mühe hat sich aber gelohnt!

Das wars mit Thailand!


      
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Jul

25

Koh Samui, Koh Phangan, Koh Tao

Nach der Hektik von Bangkok erreichen wir erneut ein Paradies. Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao. Vorab kann gesagt werden, dass Koh Samui die schönste der 3 Inseln ist. Und genau dort starten unsere erneuten Strandferien. Man gönnt sich ja sonst nichts... Auch zu diesem Teil der Reise werden wir auf lange Berichterstattung verzichten. Es sind Strandferien, und jedermann weiss wie diese in etwa verlaufen ;-)

Nichtsdestotrotz möchten wir ein paar Sachen hervorheben:

Auf Koh Samui lernen wir den Russen Sergey kennen. Beinahe gleichzeitig lernen wir Frank und Theresa, ein Paar aus Österreich in den Flitterwochen, kennen. Wir verstehen uns auf Anhieb bestens. Die nächsten Tage verbringen wir alle zusammen. Beach, Ausflüge und natürlich Ausgang sind feste Bestandteile des Programms. Auch das waren unvergessliche Tage. спасибо!

Zu unserer Freude treffen wir auf Döme und Nadia in Koh Samui. Sie haben ein ganzes Entourage von Schweizern dabei :-) Es kann wieder mal Schweizerdeutsch gesprochen werden... so guet.

Auf Koh Phangan lernen wir Jo aus England kennen. Auch mit ihm "klickt" es und wir ziehen um die Häuser. Dann muss noch die Halfmoon Party erwähnt werden. Mitten im Dschungel von Koh Phangan. Viel Fluo, viel Electro, viele Moskitos und viele Sprites und Fantas ;-) Nette Party!

Der Ernst des Lebens beginnt nun wieder. Es geht nach Phuket...


      
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bali is crazy every night of the week, there's always some australian throwing up on your tshirt
Anonymous, Bangkok

Jul

05

Bangkok, Kanchananburi

In Bangkok erwartet uns eine 130m2 Suite im 5 Stern Hotel Anantara ;-) Ein bisschen Luxus darf sein. Wir logieren im Business Viertel. Das Rotlichtviertel Phat Phong ist einige Gehminuten entfernt. Wir lassen uns diesen Anblick natürlich nicht entgehen. Ohne Kommentar. Wer in Bangkok war, weiss wie es ist. Wer noch nicht war, wird wohl nach Bangkok reisen müssen um es herauszufinden :-)

Abgesehen vom Ausgang und Sightseeing haben wir in Bangkok natürlich etwas vor. Wir nehmen ein Taxi Richtung Sukumvhit. Beim "Der Herr" empfängt uns Mr. Steve. Ein hagerer, bärtiger, mit Turban ausgerüsteter, gut gekleideter Inder. Mr. Steve ist zuständig, dass wir massgeschneiderte Anzüge höchster Qualität in die Schweiz schmuggeln werden :-) Über die nächsten Tage werden wir ihn und natürlich das Ausgangsviertel von Bangkok "Khoa San Road" regelmässig zu Gesicht bekommen. Nach 3 Tagen erhalten wir unsere Anzüge. Sie sitzen perfekt! Zusatzgepäck und schmuggeln stehen nun an, aber das ist eine andere Baustelle. Hierzu MERCI COLLO!

Es kommt wie es kommen muss, der Abschiedstag. Hiube fliegt nach Indonesien und Colo zurück in die Schweiz. ES WAR EINE GENIALE ZEIT!!! Merci Collo für den Besuch und für die Geschenke! Merci Hiube fürs mitreisen und finanzieren, Godspeed Hobson ;-)

Wir machen einen 2 tägigen Ausflug nach Kanchananburi wo die weltberühmte Kwai Brücke aufzufinden ist.

Über Bangkok geht es mit dem Nachtzug südlich Richtung Inseln. Endlich Ferien!


      
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Jun

20

Phnom Penh, Siem Reap, Ankor

Per Schnellboot geht es an die Kambodschanische Grenze. Vietnam auschecken, Kambodscha einchecken. Alles läuft viel schneller als geplant. Wir sind positiv Überrascht. Weiter geht es mit dem Boot. Nach 4 Stunden erreichen wir Phnom Penh, die Hauptstadt von Kambodscha.

Wir besuchen die Killing Fields und das Tuolsleng Genocide Museum. Unfassbar wie die Roten Khmer vorgegangen sind! Den königlichen Palast können wir nicht besuchen, da der Japanische Kaiser die hervorragende Idee hatte, genau an diesem Tag einen Besuch abzustatten ;-) Grund genug frühzeitig ins Apero zu gehen ;-)

Gogo und ich erfahren, dass für Thailand ein Touristenvisum nötig ist. An der Grenze erhält man sonst nur ein 15 Tage Visa und das geht ja gar nicht. Da wir aber nur noch 2 Tage in Phnom Penh sind läuten wir Plan B ein. Hier die Anleitung zum erhöhten Ruhepuls in 7 Schritten:

  • Man händige seinen Pass einem unbekannten Kambodschaner namens James aus... weil das ist bestimmt sein richtiger Name ;-)

  • Man bezahle James 75 US$, Visum kostet 40 US$, James muss auch essen.

  • Man reise 7 Stunden mit dem Bus nach Siem Reap

  • Man warte dort 2 Tage und schaut sich unzählige Tempel in Ankor an (darunter den Tomb Rider und den Ankor Tempel), denn das ist das, was man hier so tut.

  • Samstag, Abreisetag nach Thailand. Pass sollte seit 8 Uhr im Hostel in Siem Reap sein. Kein Pass. Ruhepuls auf 135

  • 9 Uhr kein Pass. Ruhepuls auf 159

  • 9 Uhr 30, Pass inklusive Thailand Visum wird übergeben. Na, alles Müller oder was? Ruhepuls wieder auf 41 ;-)


Ab nach Thailand, erster Stopp Bangkok.


      
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Jun

15

Mekong Delta

Um 5 Uhr ist Tagwache. Ein wunderschöner Sonnenaufgang über dem Mekong begrüsst uns. Die Bootsfahrt auf dem Mekong ist eines der schönsten Erlebnisse bisher. Han, unser Kapitän ,hat konstant ein Lächeln auf. Er versucht so gut als möglich, uns Erklärungen zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten zu liefern. Wir geniessen die Fahrt in vollen Zügen. Viel mehr möchten wir zum Mekong Delta nicht sagen, denn auch hier, und vor allem hier, sprechen Bilder Bände. Viel Spass.


      
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Jun

15

Hue, Nha Trang, Saigon

Wir erwischen den wohl schmutzigsten Nachtzug in Asien. Und das für läppische 50 US$. Der Schlafdrang besiegt schlussendlich unsere gefolterten Hygienestandards und alle kommen zu Schlaf.

In Hue angekommen stärken wir uns im Backpackers. Fabe gesellt sich zu uns. Wir mieten Skooters (mittlerweilen unser Lieblingsspielzeug - Sa Pa Racing Team ;-) und fahren an den nahegelegenen Strand. Da fühlen wir uns wie die Affen im Zoo ;-) Die Locals trauen ihren Augen nicht. Anscheinend wird dieser Strand höchst selten von Touristen besucht. Wir werden sofort von einer lokalen Familie adoptiert. Sie schenken uns Bier und Getränke und das eigens gekochte Essen. Köstlich. Zum Glück ist die Mutter Englischlehrerin, somit funktioniert die grundlegenden Diskussion ziemlich gut. Bis auf ein paar Missverständnisse, welche Gelächter hervorrufen. Auch andere Leute bieten uns ihr Essen und Trinken an. Nicht alles sieht appetitlich aus aber es ist ja unhöflich abzulehnen ;-)

Den Tag lassen wir mit einem geselligen Ausgang ausklingen. Unser Kulturhunger muss am nächsten Tag gesättigt werden. Mit unseren Spielzeugen fahren wir zu Tempeln und Pagoden. Das Apero rettet uns knapp vor einer Überdosis an Kultur. Die EM (Europameisterschaft) läuft, das Bier fliesst, der Tag ist erfolgreich vollendet.

Wir entscheiden uns für die nächste Etappe den Bus zu nehmen, schlimmer als der letzte Nachtzug kann es nicht mehr werden. Oooohhhhhh doch! Da wären wir also. Liegeplätze gibt es hier mit kleinen Büchsen für die Füsse. Alles über 175cm wird diese Reise nicht 100% geniessen können. Zudem ist der Bus kaum sauberer als der vorherige Zug. Wir überlebens und kommen am morgen früh nicht allzu frisch in Nha Trang an.

Wir besuchen das Dorf und die Umgebung. Ausgerüstet mit Skooters machen wir uns auf den Weg zu den 30 km entfernten Wasserfällen. Wir werden nicht enttäuscht. Die Wasserfälle sind wirklich sehenswert und wir geniessen sogar einige Klippensprünge.

Es geht weiter Richtung Süden. Am Abend treffen wir in Saigon ein. Der erste Anblick ist wunderbar. Viel Bewegung, Scooters und Tuk Tuks ohne Ende, Hupkonzerte, Hektik auf den Strassen, das perfekte Chaos, genial!
Hier besuchen wir das War Museum und die Cu Chi Tunnels. Beide sind einerseits faszinierend und andererseits traurige Erinnerungen an die brutalen Kriege.
Am Abend spielen wir mit den locals eine Art Fussfederball Spiel und unterhalten den gesamten Platz. Immer mehr locals mischen sich zu unserem Spiel. Nach 2 Stunden Sport geht’s bachnass zurück ins Hotel.

Die Zeit in Saigon neigt sich dem Ende zu. Nächster Halt Mekong Delta :-)


      
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ke platz meh uf dr memory charte, ahh isch no easy nach 3 föteli...
Collo, Ha'Noi

Jun

15

Ha'Noi, Halong Bay, Sa Pa

Die 33 stündige Reise von Hawai‘i über Tokyo, Ho Chi Minh nach Ha'Noi verläuft problemlos... bis auf das Frühstuck bei Vietnam Airlines um 6 Uhr morgens... Crevetten mit Reis. Naja... ;-)

In Ha'Noi dann der erste Kulturschock.... da gibt’s ja nur Asiaten.... ;-) Spass bei Seite, das Klima haut uns wortwörtlich aus den Socken. Die 38° wären ja noch ganz ok, wenn das Ganze nicht bei Luftfeuchtigkeit von 90% stattfinden würde.

Wir beziehen unsere Quartiere im Old Town von Ha'noi. Das Chaos hier ist Total. Skooters sind hier die beliebtesten Verkehrsmittel überhaupt. 4 Personen auf dem Skooter ist keine Seltenheit. So wenig wie ganze Schränke, halbe Zoos und jährliche Reisernten. Die Bilder sind köstlich.

Apropos Verkehr, in einem früheren Blog Eintrag haben wir die nichtexistierenden Verkehrsregeln in Südamerika erwähnt. An dieser Stelle möchten wir diese Ansicht korrigieren. Im Vergleich zu Ha'Noi ist Südamerika ein sehr geordnetes Verkehrsgeschehen! Die Hupe ist auch hier der wichtigste Bestandteil eines Taxis/Skooters. Bremsen, Blinken, Strassenlinien und Einbahnen scheinen hier masslos überbewertet zu sein. Wir setzen uns an den Strassenrand und schauen diesem verrückten Geschehen zu. Unterhaltung vom feinsten, Fantastisch! Überraschenderweise tragen ALLE einen Helm :-D

Am Abend trifft Collo ein. Wir freuen uns und feiern dies mit ein paar Malzgetränken. Wir werden vom Neuzuzug reichlich beschenkt: Cardinal Bier, Landjäger, Biberli und Ragusa. Köstlich, Tuusig Merci!

Nach den obligaten Sehenswürdigkeiten von Ha'noi widmen wir uns den nächsten Zielen. Als erstes steht Halong Bay auf dem Programm.
Mit dem Schiff fahren wir Richtung Halong Bay. Wir erleben ein unglaubliches Panorama. Der Sonnenuntergang untermauert diese idyllische Umgebung zusätzlich. Die 4 stündige Reise zurück nach Ha'noi im überfüllten Minibus ist eine Qual.

Am Abend reisen wir das erste Mal im Nachtzug. Die Betten sind komfortabel und sauber. Freude herrscht! Wir erreichen Sa Pa früh morgens. Das Klima ist auf 1'600 m ü. M. wesentlich angenehmer. Eine Schar von traditionell gekleideten Frauen stürtztn sich auf uns und alle wollen uns mit dem perfekt einstudierten "you buy from me" alles möglich verkaufen. "You buy from me" dürften wir in den nächsten 2 Tagen gefühlte 16'000 mal hören. Wir beziehen unsere Zimmer und stärken uns mit einem Frühstück.

Am Nachmittag erkundigen wir Sa Pa und Umgebung. Die Natur ist wunderschön. Reisfelder so weit das Auge reicht. Am nächsten Tag entscheiden wir uns Skooters zu mieten da wir zu faul sind um nochmals zu laufen. Liebe Mütter, ab hier nicht mehr lesen ;-) 4 Jungs auf Skooters, Männer und ihre Spielzeuge. Zu Beginn noch ganz zurückhaltend, entwickelt sich die Gruppe zu einem Rennteam. Passtrassen hinauf und hinab, auf Schotter und auf Asphalt. Die eine oder andere kritische Situation meistern wir mit Geschick und mit sehr viel Glück. Am Abend sind alle unverletzt und bei bester Laune. Sa Pa Racing Team ist geboren :-)

Erschöpft reisen wir mit dem Nachtzug zurück nach Ha'noi und dann direkt mit dem gleichen Transportmittel nach Hue. Gute Nacht!


      
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Jun

04

Hawai'i - O'ahu, Big Island, Kaua'i

Wir erreichen das Paradies auf Erden - Hawai'i, Aloha. Es regnet kurz! Der erste Anblick vom Waikīkī Beach ist genial. Türkisfarbenes Wasser, weisse Strände, Party Wellen und sogar die Sonne gesellt sich dazu. Das soll ja erst der Anfang sein. Die anderen Orte der Inseln sollen Waikīkī anscheinend übertrumpfen können. Wir freuen uns.

Wir verbringen unsere Tage auf O'ahu mit Erkundschaften der Insel, Beachaufenthalte, Surfen, Ausgang und Sprache lernen.... ja klar ;-) die eigenen Leute sprechen die Sprache kaum noch. Anscheinend gibt es weltweit nur noch 8'000 Personen die Hawaiianisch schreiben können. Die Leute hier sind sehr entspannt und hilfsbereit. Obwohl viele Hawaiianer auf den ersten Blick eher einschüchternd wirken. Die Tattoos tragen dazu wohl viel bei.

Wir besuchen zudem Kultorte wie North Shore, Pipeline, Waimea Bay, Sunset Beach, Pearl Harbor etc. Traumhaft! Obwohl es nicht Wellensaison ist, kann man sich gut vorstellen wie es hier zu und her geht, wenn diese bis zu 15 Meter erreichen! Wir begnügen uns mit kräftigen 2 Meter Wellen.

Es geht weiter nach Big Island, die grösste Insel von Hawai'i. Campen ist angesagt, aber ihr wisst sind wir ja Profis. Bei angenehmen 20 Grad in der Nacht ist alles viel einfacher. Wir haben unsere vollumfängliche Campingausrüstung mit 5$ Luftmatratzen aufgepimpt (aufgemotzt für die etwas ältere Audienz :-). Ein bisschen Luxus darf schon sein. Wir schwimmen mit Schildkröten, entdecken weitere traumhafte Strände, erklimmen den Mauna Kea auf 4'200 Meter (mit dem Auto natürlich), schauen uns den noch aktiven Vulkan Halemaʻumaʻu aus der Nähe an und besuchen den McDonalds regelmässig.

Hawaiian Airlines verfrachtet uns nach Kaua'i. Hier erwarten wir mit Freude Dani. Wir holen ihn am Flughafen ab. Läppische 26 Stunden hat seine Reise hierher gedauert. Und als Überraschung für ihn gehen wir doch gleich Zelten :-) Wir zelebrieren seinen Besuch mit erstklassigem 6$ Rotwein! Zeit zum Schlafen, wir legen uns zu viert in unser 3 Quadratmeter Penthouse-Suite Zelt. Luxus pur!

Moment, wir haben ja noch mehr Überraschungen für Dani auf Lager. Am nächsten Morgen gehts auf den berühmt berüchtigten Kalalau Trek entlang der Nā Pali Küste. "A 22 Miles rough steep hike" wie es im Lonely Plantet steht. Mit je 12 Kilo auf dem Rücken starten wir unser Abenteuer. Die Aussicht entlang den Klippen ist jeden noch so schweren Tritt wert. Der Rest der Geschichte erzählen euch die Treckenden dann individuell... ;-)

Nach 10 Tagen Campen gehts zurück nach O'ahu. Weihnachten, Ostern und Neujahr stehen vor der Tür... wir dürfen wieder in einem richtigen Bett schlafen. Herrlich!

Wir schreiben den 4. Juni 2012. Tag an dem wir uns wieder von Dani trennen. Tag an dem Dani nochmals 26 Stunden nach Hause reisen "darf". Tag an dem wir Kontinent wechseln. Merci vielmal Dani für deinen Besuch. Wir hatten viel Spass und hoffen evtl. auf einen weiteren Besuch auf einem anderen Kontinent... dorthin soll der Flug auch etwas kürzer sein ;-) Maika'i Hawai'i, mahalo ia na mea apau. Kakou e ana ha'o 'oe, Aloha!

Next Destination Vietnam


      
3
That's DJ Bobo? Ohhh maaaan that's realy bad music, ohhh and he is sooo ugly, you wanna punch him in the face!
Christian, Pavones, Costa Rica

May

27

Halbzeit

180 Tage sind vorbei. 180 Tage stehen uns noch bevor.

Kurze Werbeunterbrechung:

Was schon lange erwähnt hätte werden müssen, unser Sponsor Römu Fürst via Sportco, hat uns ausserordentliche Rabatte auf Deuter Material ermöglicht. An dieser Stelle ein grosses Merci an Ihn und Sportco! Des weiteren muss gesagt werden, dass das Deuter Material den höchsten Ansprüchen eines Reisenden entspricht. Wer schon mal durch Südamerika gereist ist, weiss wovon wir sprechen. "FRAGILE" Aufkleber gibt es dort nicht :-)

Auch ein grosses Dankeschön an unsere Nebensponsoren:



Übrigens, wer Schreib- oder Grammatikfehler findet darf diese behalten. Wir haben die Anmeldung für den Pulitzer Preis vor 2 Wochen zurückgezogen :o)


1
You know what..., people don't take Beerpong seriously, I think they should! It's a serious thing man.
E, San Francisco

May

17

San Francisco, Santa Cruz

Die Fahrt vom Yosemite nach Santa Cruz entpuppt sich schöner als erwartet. Sanft hügelig, vibrante Farben und Postkartenträchtige Strassenverläufe. Wir erreichen die kleine Surferstadt Santa Cruz abends und entscheiden uns spontan für einen nächtlichen Rundgang. Am nächste Morgen sind noch deutliche Spuren der vornächtlichen Aktivitäten bei einigen der Beteiligten zu erkennen ;-) Wir geniessen den Tag in Santa Cruz im idyllischen Stadtzentrum und am Strand.

Es wird Zeit Frisco anzusteuern!

Wer schon einmal in San Francisco war weiss, vom kulturellen Reichtum. Bereits bei der Einfahrt erlebt man die verschiedensten Facetten dieser wunderschönen, hügeligen Stadt! Wir geniessen unser Partyhostel auf Hyde & Mason und machen bei den spätabendlichen Aktivitäten mit viel Elan mit.

In den folgenden Tagen beschäftigen wir uns mit den verschiedensten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Von frühviktorianischen Quartieren (jaja man staune, wir haben nicht nur Party im Kopf...) über gothic revival Bauten, ääähmmm nein nein, wir schauen uns halt die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von San Francisco und Umgebung an.

Unser Aufenthalt in Shaky Town besiegeln wir mit einem Spiel der San Francisco Giants. Ein Erlebnis, obwohl das Spiel wahrscheinlich zu den langweiligsten der letzten 20 Jahre gezählt werden kann.

Die Vorfreude auf Hawai'i wächst tagtäglich heran... bald heissts Aloha!


      
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May

12

Zion, Bryce, Death Valley, Yosemite

Camping Ausrüstung kaufen steht als erstes auf dem Programm. Als erfahrene Camping Profis entscheiden wir uns für ein Zelt aus dem Wallmart für 40$, einen einweg Grill für 3$ und eine Kühlbox für 3$. Die Prioritäten müssen schliesslich auch hier stimmen! Knappe 3 Stunden von Las Vegas entfernt erstreckt sich der Zion National Park. Völlig erschöpft vom Las Vegas Aufenthalt (Vegas Baby!) entscheiden wir uns Teile des Parks mit dem Auto zu erkunden. Auch hier würde eine Umschreibung des Parks diesem nur Unrecht tun. Die Bilder hingegen bringen es auf den Punkt.

Dass es eine kalte Nacht wird wussten wir. Dass es 5° Grad wird überraschte uns. Gut dass wir vorbereitet waren und mit unserer Profi Campingausrüstung der Natur trotzen konnten! Klimatische Bedingungen wie folgt: 5° Ausserhalb des Zeltes, 5.8° im Zelt...

Seidenschlafsack 80$. Zelt aus dem Wallmart 40$. Zeltplatz 15$. 3 Profis mit ALLEN Kleidern aus dem Rucksack am Leib, schlotternd im Zelt, unbezahlbar ;-) BUT WAIT, THERE'S MORE...

Schlotternd und von der letzten Nacht geprägt gehts zum Bryce Canyon. Hier könnten wir auf den obenstehenden Text verweisen. Einfach Zion mit Bryce ersetzen und bei allen Grad Angaben 5 abziehen. Ihr habts erraten, genau das machen wir!

Als trainierte Naturfreaks lassen wir uns davon nicht beeinträchtigen und fahren ins Death Valley. ÄÄÄhhhhmmm, aus kalt wird heiss. 42° im Schatten, Schatten hat es dort keinen! Spätestens jetzt hat keiner mehr kalt.... Eine Autopanne wäre im besten Sinne suboptimal. Wir erreichen Lee Vining ohne technische oder körperliche Zwischenfälle. Einer der Eingangsorte des Yosemite Park. Hier gönnen wir uns wieder einmal eine Nacht im Motel ;-) Am nächsten Tag gehts kreuz und quer durch den Yosemite Park, man beachte die Fotos.

Wir verabschieden uns vom Yosemite und von unserem erfolgreichen Naturtrip und begeben uns Richtung Küste.


      
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I've been looking for my damn SIM-card for two weeks, I just found it, it was in my phone....
Jim or James, Waikiki, Hawaii

May

01

Los Angeles, San Diego, Las Vegas

Warum einfach wenn es kompliziert geht? Wir fliegen von Managua nach Panama und dann nach Los Angeles. Wir hatten ja noch diesen Gutschein von Copa Air... Panama halt... Die Engelsstadt erreichen wir knapp vor Mitternacht. Ideal! Nach läppischen zweieinhalb Stunden an der US-Immigration beziehen wir unser Cabrio, ein SCHEISS (excuse my french) Chevy 200. Das wohl schlechteste Auto seit der industriellen Revolution!

Ohne GPS oder sonstiger elektronischer Hilfe fahren wir los. Ha! Ganze 20 Minuten dauert der Spass. Ein freundlicher LAPD Officer fragt uns ob alles in Ordnung sei und ob wir wissen, dass wir in Inglewood sind? ;-) Nur unweit davon entfernt, finden wir ein Motel. 90$ die Nacht... wir müssen uns an die neuen Tarife gewöhnen, wo wir doch noch vor 2 Tagen 10$ bezahlt hatten.

Die ersten Überraschungen lassen nicht lange auf sich warten. Warm Wasser?!? ... etwas ganz neues! WC Papier nicht mehr in den Korb?!? Saubere Duschtücher?!? Saubere Betten?!? Es ist ein bisschen wie im Paradies :-) Ach so und aus Pablo und Pedro werden Jimmy, James und Mike.

Nach dem obligaten Shopping (wir sind ja schliesslich in den USA) brettern wir mit unserem "Auto" (Mann Mann Mann ist das eine Schrottlaube) auf dem Highway Nr. 1 der wunderschönen Küste entlang nach San Diego. Da wir unsere Prioritäten kennen, wechseln wir als erstes unser Auto gegen einen Ford Mustang Cabrio ein. Was sein muss, muss sein :-) Ohne Aufpreis versteht sich. Wir hatten ja schliesslich 5 Monate lang Verhandlungstraining in Südamerika.

Eine kurze Visite im Banana Bungalow in Pacific Beach ist Pflicht. Wir entscheiden uns in Pacific Beach zu bleiben. Prächtige Beachlandschaft, coole Leute und guter Ausgang. Von unserem neuen Hauptquartier aus, starten wir für die nächsten 4 Tage diverse Aktivitäten: Ausflüge, Sightseeings, Shoppingsafaris, Strandaufenthalte und die obligaten Ausgänge. Uns gefällts hier! Bevor wir uns definitiv für die nächsten 3 Jahre hier Ansiedeln können, müssen wir schon wieder los. Hiube kommt ja schliesslich in L.A. an :-)

In Los Angeles sehen wir uns an, was angesehen werden muss... Tourismus auf feinster Ebene. Hollywood, Mulholland Drive, Hollywood Hills, die Studios, Santa Monica, Venice, Malibu, Silver Lake etc etc etc. wir ersparen euch die Kuoni Werbetrommel. Die Pflicht ist durch, die Kür war lustig...

Auf gehts nach Las Vegas, Baby! Auch hier ersparen wir euch den literarischen Erguss. Und sowieso, what happens in Vegas stays in Vegas :-) Nur soviel dazu, aus 3 Tagen werden 5, aus 1 Hotel werden 3, aus 15 Zigaretten werden 40, aus dem Gambling Budget wurde nichts und abgesehen davon wird Schlafen sowieso überbewertet. THE WIIIIIIZZAAAAAAAAAARD! Bye Bye Vegas, ab in die Natur.


      
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Apr

25

Granada, León, Managua

Anschnallen, jetzt wirds kurz. Zu Granada und León lassen wir die Bilder sprechen! Bekanntlich sagt ja ein Bild [hier vervollständigen].... :o)

In Managua verbringen wir lediglich eine Nacht. Unser Süd/Zentralamerika Aufenthalt neigt sich dem Ende zu. Die letzten 5 Monate wurden geprägt von interessanten Bekanntschaften, unglaublichen Naturschauspielen, durchzechten Nächten, bereichernden Gesprächen, adrenaligespickten Aktivitäten, endlosen Wartereien, fragwürdigen Reisemitteln und Unterkünften und beeindruckenden Kulturen.... oder in einem Wort zusammengefasst: REISEN! Mehrheitlich was man halt im Internet oder auf Facebook nicht findet ;-)

Pedros, Pablos, wir werden euch vermissen. Hasta luego centroamerica


      
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not sou mai frend, ai keim oll zö wei from dschörmani ja, änd iu giw me nossing. föörst iu mösst pripeer iurself better ja. iu sink iu cän plei wiff me? aim not e tschaild.
Ben via Loddar, San Juan del Sur

Apr

01

San Juan del Sur, Popoyo

Soooooooooooooooo da sind wir nun, San Juan del Sur in Nicaragua. Wir steigen im Hostel Naked Tiger ab.... hierzu erübrigt sich erneut jeglicher Kommentar. Die Szene entspricht hier vollumfänglich dem Hostel Namen. Trinkspiele werden hier nicht bloss gespielt sondern bis zum bitteren Ende zelebriert, oder wie die Deutschen sagen, bis der Arzt kommt.

Ach ja, abgesehen davon wird auch hier wieder gesurft.

Sarah und Ben sind auch in San Juan del Sur, und so dürfen wir einige Nachmittage und Abende bei ihnen im Haus mit Pool verbringen. Gute Zeiten. Flor de Cana darf hier nicht fehlen. Ein paar Male gehts nach Hause als schon die Vögel pfeiffen und die Sonne den Tag eröffnet. Den Hahn hab ich nicht erwähnt, der hatte mehrheitlich wohl Probleme mit Zeitzonen. Ihm halbstunden Rhythmus hat er etwas von sich gegeben. Naja, es geht nichts über einen schweizer Präzisions Hahn der Pünktlich bei Sonnenaufgang die Leute darüber informiert.


Popoyo ist aktivitätsmässig wie Pavones, ausser Surfen geht hier gar nichts, mit Betonung auf GAR NICHTS!

Zurück in San Juan ist nichts mehr wie es war. Semana Santa ist vorbei. Die Strassen sind fast leer. Wie schön! Hier verkaufen wir (G und ich) unsere Surfbretter. Erstaunlicherweise machen wir kein Verlustgeschäft. Prächtig, unser Reisekasse freuts!

Es ist zeit Abschied zu nehmen. Nach einem letzten gemeinsamen Essen, verabschieden wir uns von Sarah, Ben und natürlich Hobson (Hiube). Er bleibt noch eine Weile in San Juan. Gogo und ich machen uns auf den Weg nach Granada. Ein bischen Kultur muss schliesslich auch sein ;-)



      
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Mar

15

Pavones, Jaco, Montezuma, Santa Teresa, Tamarindo

Wir verlassen Panama in Richtung Costa Rica. Pavones erreicht man fast auschliesslich mit einem 4x4 Gefährt. Für die letzten 40 Kilometer benötigt man sage und schreibe 2 Stunden. Die Fahrt ist alles andere als "wie auf Schienen". Völlig erschöpft erreichen wir Pavones spät abends. Lediglich ein paar Häuser 2 Bars und 2 kleine Mercados findet man in Pavones. Ach so, es fängt an zu regnen, erstaunt ist hier niemand mehr. Kurz etwas essen und ab ins Bett. Morgenstund hat bekanntlich Gold im Mund. Um 7 sind alle wach, ungewöhnlich. Wir entscheiden uns zu surfen. Es ist ja nicht so als könnte man hier viel anderes tun. Am Nachmittag ist hängen in der Hängematte angesagt. Dieser Tagesablauf wiederholen wir für die nächsten 12 Tage. Groundhog Day sozusagen.

Die ersten Erfolge im Surfen zeichnen sich ab... gute Zeiten. Aber auch erstmals schmerzhafte Erlebnisse in "zu" grossen Wellen... schlechte Zeiten. Die eine oder andere Erfahrung endet schmerzhaft und/oder psychologisch zeichnend ;-)

Wir lernen in Pavones Chris und Linda, ein Pärchen aus Schweden, kennen. Wir verbringen etliche lustige Tage und Abende mit ihnen zusammen. Gegen Ende unseres Aufenthaltes gesellt sich Stephan aus Deutschland zu uns. Die wohl lustigsten Tage unserer Reise verbringen wir mit den Dreien. Eine unvergessliche Zeit!

Dank eines Tips von Pablo (wie könnte es anders sein), reisen wir nach Jaco. Hier ist alles anders, nicht mehr so ruhig wie in Pavones. Ganz im Gegenteil. Eine kleine Partystadt am Meer. Zwei Surfboards erhalten neue Besitzer. Gogo kauft sich ein 6'4" agro Board. Ich finde am letzten Tag ein 6"6' Fish von Cartoooooooooooon, made in Costa Rica! Wir sind gespannt auf unsere neuen Spielzeuge.

Ein stündiges Bootstaxi nach Montezuma (Montefuma wie die Locals es nennen) steht uns bevor. Ha, wie es der Zufall will, sehen wir Wale, Delphine und Flying Fish, und das alles zum normalen Taxitarif! Soviel zu überteuerten Whalewatching Ausflügen :-). Montezuma ist ein kleiner Strand wie er im Bilderbuch steht. Am Abend erleben wir ausserirdische Szenen! Aus irgendeinem Biologisch/Chemisch/Irgendetwas Grund, erleuchtet hier das Wasser NeonGrün wenn es auf etwas trifft. Halluzinationen sind hier garantiert! Eine Wanderung (ja ja ihr lest richtig, Wanderung!) zu den Wasserfällen lassen wir über uns ergehen. Belohnt werden wir mit malerischen Szenerien und einem Wasserfall-Sprung aus 13 Metern ins eiskalte Wasser!

Unsere Reise führt uns weiter nach Santa Teresa und Tamarindo. Wir ersparen euch den literarischen Erguss. Dort ist surfen und Party angesagt. Wir beherrschen beides mittlerweilen mit einer beängstigenden Präzision... ääähhhhmmm naja zumindest Party.

Genug gefeiert, ab nach Nicaragua!


      
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Jaaaa Musik zum schlafen, weisste dann mach ich Musik, leg mich hin und dann werde ich scheiss agro weil die scheiss Musik läuft!
Stephan aka the workshoper, Pavones, Costa Rica

Feb

29

Hola

Erstmals vielen Dank für die Kommentare und Emails!

Es hat wieder etwas länger gedauert als geplant. Aber wie bereits erwähnt, haben wir ja noch anderes zu tun... sind ja schliesslich in den Ferien. Die alltäglichen, schwerst kritischen Entscheidungen ob Surfen, Hängen, Sightseeing, Ausschlafen, Käfele, Baden, etc. kosten einiges an Zeit, Effort und Konzentration :-) wir bitten um Verständnis.

Viel Spass und beste Grüsse aus Bocas del Toro.


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Feb

24

Panama City, Bocas del Toro

In Panama City wird uns die unkonventionelle Fahrweise Südamerikas nochmals auf höchst eindrücklicher Weise in Erinnerung gerufen. Warum es Linien, Stops und Rotlichter gibt ist uns bis jetzt noch nicht klar! Dafür sollte das Horn nicht fehlen, das wohl bei weitem meistgenutzte Accessoire. Panama City erinnert uns schnell an eine Amerikanische Grossstadt mit allem drum und dran. Wir haben uns für ein heruntergekommenes, untouristisches Viertel entschieden. Auch hier sind wir bei weitem die einzigen Weissen. Wir haben uns mittlerweilen daran gewöhnt und erkunden unbeirrt die Stadt.

Wir besuchen den Panama Kanal, welch ein eindrückliches Bauwerk! Am Abend gehts in den Ausgang in die Calle Uruguay wo wir den Abend mit trinkfreudigen Kanadier verbringen. Auch hier erinnert uns der nächste Morgen schmerzvoll daran. Nach 3 super Tagen verlassen wir diese Metropole in Richtung Bocas del Toro wo wir Hiube treffen wollen.

Bocas del Toro ist eine Insel. Boote sind hier die Hauptverkehrsmittel. Und so gehts nach dem Nachtbus erst mal 20 Minuten mit einem Fischerboot zur Hauptinsel. Die Fahrt führt an kleine Wunderschöne Inseln vorbei. das Wasser ist glasklar. Willkommen in der Karibik!
8 Uhr morgens stehen wir bei Hiube in der Hütte. Freudiges wiedersehen in Panama :-)

Surfen und Party sollten auf der Tagesordnung sein... Guckst du!


      
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Weed, Weed, Crispy, Blow, Charly.
An jeder Ecke in Medellin, Kolumbien

Feb

22

Medellin, Cartagena

Medellin begrüsst uns mit super Wetter, mal was neues. Wir residieren in einem friedlichen, kleinen Quartier genannt Poblado. Von dort aus gehts in sehr belebte Zentrum. Wir "verlaufen" uns in die untouristischen Strassen von Medellin. Die Reaktion der Leute ist von "überrascht" zu unübersehbaren "Ihr seid hier nicht am richtigen Ort"-Blick. So begeben wir uns wieder ins "sicherere" Zentrum von Medellin.

Am letzten Abend steht Essen und Ausgang auf dem Programm. Wir enden in einer todschicken Bar im 22. Stock eines Hochhauses. 2 Stöckig und Pool inklusive. Die Getränkpreise sind dementsprechend Europäisch. Der Ausblick auf Medellin ist jedoch atemberaubend! Das ganze begleitet von feinster elektronischer Musik. Medellin, uns gefällts ganz gut hier.
Tropische 15° Grad herrschen. IM BUS! Der Chauffeur ist wahrscheinlich Mitglied eines Organhandelsring. So versucht er unsere Organe so lange wie möglich "frisch" zu halten. Die 13 Stündige Busfahrt verbringen wir schlotternd und kaum schlafend. Leicht eingefroren aber dafür mit allen unseren Organen erreichen wir unsere erste Karibik Destination Cartagena. Die Füsse brauchten doch noch einige Minuten um aufzutauen...

Wir treffen uns in Cartagena mit Yudy aus Bogota. Die Altstadt von Cartagena ist unser abendliches Ausflugsziel. Bezaubernd. Im Crepes & Waffles gibts gegen unseren Hunger Crepe Bretonne, Pan mit Crevetten, Pan mit Curry Poulet. Lecker! Im Cafe del Mar geniessen wir den Abend bei elektronischer Musik und Sicht aufs Meer. In einer Bar lassen wir den Abend ausklingen. Am nächsten Tag gibts Sightseeing mit Yudy als Guide, lustig lustig.

Eigentlich sind wir ja in Cartagena um nach Panama zu segeln. Aufgrund unserer Verspätung im Zeitplan entscheiden wir uns für einen Flug nach Panama City. Wir verschieben das Segelabenteuer mit Seekrankheit, Erbrechen, Meterhohen Wellen, Regen, Wind und Hagelsturm auf Australien. Wir verlassen Südamerika... Adios es war eine schöne Zeit.
Moment..., wir stehen am Flughhafen und es hat keine freien Sitze im Flugzeug. Überbucht! Also gehts zurück ins Zentrum in ein 5 Stern Hotel, alles auf Rechung von Copa Air. Ahhh ein kleines Müsterchen von Luxus, man könnte sich sehr schnell an diesen Standard gewöhnen. Wir geniessen es in vollen Zügen. Manchmal ist es schön ein Flugzeug zu verpassen. Morgen nächster Versuch...


      
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Feb

13

Quito

Hier erhalten wir die super Unterstützung von den local Girls Gaby und Pily. Mit Ihnen gehts sowohl in den Ausgang wie auch in die wunderschöne Altstadt Quitos. Dazu noch sehr lustige Sprachaustausche mit den zwei. Neue Wörter werden uns beigebracht, über die Einsetzbarkeit dieser lässt es sich streiten ;-)

Das der Äquator in der Nähe ist haben wir gewusst, dass es 2 "Grenzlinien" gibt, nicht. Sowohl die Franzosen wie auch die Indios haben ein Nord/Südlinien Monument gebaut. Wir besuchen die anscheinend "echte" Äquator Linie. Hops, Hops, Hops, Norden, Süden, Norden, wir findens lustig, die einheimischen auch. Ruckfährt mit dem Auto nach Quito, by night, auch ein Erlebnis das wir nicht missen möchten. Gaby hats mehrheitlich im Griff.


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Te gusta Guayaquil? Chucha, Guayaquil me la chupa!
Pilly, Quito

Feb

09

Arequipa, Lima, Mancora

Arequipa: wir kamen, waren, gingen. Abgesehen von der besten Pearl Jam cover Band war Arequipa nicht auf unserer Welle. Wir entscheiden uns weiter nach Lima zu ziehen, mit Cruz del Sur versteht sich...

In Lima ist mässiges Sightseeing und Strandseeing auf dem dem Programm. Wir geben uns mit 3 Tagen Lima zufrieden. Hier entscheiden wir uns, dass die Weiterreise mit dem Flugzeug stattfinden wird. Wir sind uns das nicht mehr gewöhnt und dementsprechend die Konsequenz bei der Gepäckkontrolle. Das Schweizermesser erhält einen neuen Wohnsitz in einer durchsichtigen Plexiglasbox am Flughafen von Lima. Kann täglich besichtigt werden... grrrr
Ankunft Piura, hier stellt sich heraus, dass unsere längste Taxifahrt bevorsteht. 3 Stunden nach Mancora, beachtet man den Preis von 15 Sfr pro Person könnte man fast von einem Schnäppchen sprechen.

Unser Hostel in Mancora ist der absolute Wahnsinn. Zimmer mit Balkon und Sicht aufs Meer. Pool, Bar, Strandbar und alles was das Herz sonst noch so begehrt. Das alles 10 Meter vom Strand.
Hier treffen wir nicht nur auf Sam. Tristan, Püuvu und Lüku sind auch vor Ort. Ideal, Party und Surfen stehen nichts mehr im Wege. Bewaffnet mit gemieteten Brettern und Püuvu und Tristan, unsere privaten Surflehrer, stürzen wir uns ins Abenteuer. Nach ein paar Tagen sind die ersten Fortschritte doch deutlich sichtbar :-)

Nach zwei Tagen Mancora ist der Moment gekommen. Wir trennen uns von unserem treuen Freund Sam. Es war eine sehr lustige Zeit!

Nach einer super Woche verabschieden sich auch Tristan und Lüku, sie ziehen weiter Richtung Lima. Püuvu verabschiedet sich gleichzeitig von Mancora wie wir. Ihn zieht es nach Los Organos (was sich wie ein Organhandelort anhört ist in tat und Wahrheit ein Strandort ähnlich wie Mancora).

Wir reisen weiter Richtung Quito, Ecuador. Ahhhh der berühmtberüchtigte Grenzübergang von Peru nach Ecuador. Das vorhaben stellt sich als eine Geduldsprobe und einer heimlich orchestrierten Moskitoattacke heraus. Läppische 3 Stunden und gefühlte 40 Mückenstiche dauert die gesamte Grenzüberschreitung. Kaum eine Lieblingsbeschäftigung um 2 Uhr morgens... Pedro, unser ecuadorianische Immigrationsbeamter, entscheidet sich doch noch und knallt uns den ecuadorianischen Einreisestempel in den Pass! Endlich gehts weiter.


      
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Yeah Maaan I think Marco is an english name...
Phil, Lima

Jan

23

Cusco, Machu Picchu

In Cusco regnet es, wie könnte es auch anders sein. Wahre Geschichte: Bei jeder Ankunft an einem neuen Ort regnets und immer die gleiche Geschichte: "Gestern wars noch schön" so die Leute immer. Wir treffen im Hostel Wild Rover auf unseren treuen brasilianischen Freund Sam.

Am ersten Abend testen wir den Cusconischen Ausgang tüchtig aus, "usem nüt use" entsteht ein Club hopping. Es wird ordentlich gefeiert. Der nächste Morgen erinnert uns deutlich an den letztnächtlichen Ausgang. Panadol sei Dank! Nach einigen Ausgängen und Sightseeings in und um Cusco geht es mit dem Bus und einem alten Zug Richtung Aguas Calientes. Ausgangspunkt für den Machu Picchu. Früh morgens brechen wir Richtung Machu Picchu auf. Das Erlebnis hier zu umschreiben wäre aus zwei Gründen kaum sinnvoll. 1. Jeder hat vom Machu Picchu gehört oder Bilder davon gesehen. 2. Dieses Erlebnis in Worte zu fassen ist nur schwer möglich. "Unglaublich" und "Imposant" wäre wohl die zutreffendste Wortwahl für den Machu Picchu. Schwerstens weiter zu empfehlen! Zurück in Aguas Calientes gönnen wir uns vor der Rückreise nach Cusco noch einen Besuch ins Solbad.

Am letzten Tag in Cusco fällt das Internet in der gesamten Stadt für über 5 Stunden aus. Suboptimal um online Buchungen auszudrucken... Wir begeben uns ans Terminal zur Firma Cruz del Sur, die Busgesellschaft in Peru schlechthin und nehmen den nächsten Bus nach Arequipa. Man stelle sich die Businessclass im Flugzeug vor... herrlich!


      
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Water? Actually what a good idea, im gonna have a Water too...., naaa give me a big Beer.
Adam, Isla del Sol

Jan

18

Copacabana, Isla del Sol, Islas Flotantes

Nach einer für uns doch mittlerweilen kurzen Busfahrt (6 Stunden) kommen wir in Copacabana an. Von dort gehts 90 Minuten mit einem Fischerboot auf die Isla Del Sol. Die Bootsfahrt und Ankunft auf die Insel sind malerisch.

Wenn wir gewusst hätten, dass wir mit dem ganzen Gepäck ca. 800 Treppen auf die Isla del Sol laufen müssen, hätten wir wie unser Freund Sam aus Brasilien ein Hostel am Strand ausgewählt. Spätesten hier haben wir uns entschieden den Machu Pichu nicht hochzulaufen. Schliesslich sind Wir ja in den Ferien! Mächtig geschafft erreichen wir auf dem Gipfel unser Hostel. Kalt Wasser, keine Spülung, Standard eben. Das Nachtessen mit frischem Fisch auf der Terrasse war jeden Treppentritt wert. Die Aussicht aufs Meer mit den Inseln bei Sonnenuntergang ist majestätisch. Wir trinken noch gemütlich Wein mit einem herrlichen Sternspektakel bevor wir uns ins Bett legen.

Der nächste Tag startet mit einem feurigen Sonnenaufgang und einer doch bequemeren Schifffahrt zurück nach Copacabana. Abfahrt Richtung Puno, Peru. In Puno angekommen schaffen wir es nach langer Diskussion mit der Tour Gesellschaft noch knapp per Schiff auf die Islas Flotantes. Wie in einer anderen Welt. Auf den schwimmenden Inseln ist alles aus Bambus gebaut. Es hat ca. 7 bis 10 Hütten pro Insel. Auf den Inseln findet man auch eine Schule und eine Bar, Satellitenfernsehen inklusive. Auch der Präsident, jede Insel hat einen, darf hier natürlich nicht fehlen. Gereist wird hier, gezwungenermassen, auschliesslich per Boot.

Wir sind am Aben viel zu müde um ein Hostel zu suchen. Wir nehmen ein Zimmer im Terminal, fataler Entscheid! Aaaaaaaaarequipaaaaa Arequipa Areeeeeequipa Arequipaaaaa! Cuuuuscoooooo Cuscooo Cuscooooooooo! So ziemlich während der ganzen Nacht probieren die Busgesellschaften mit ihren Rufen Passagiere für sich zu gewinnen. Wir leiden in Stille. Früh morgens gehts Richtung Cusco. Endlich weg von diesem Terminal...


      
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I should sue Bolivia, this is not a waterfall!
Samuel, La Paz

Jan

16

La Paz

Einige Passagiere erbrechen, andere klagen über Kopfschmerzen oder Übelkeit. Nein wir sind nicht auf einem Schiff. Wir stecken seit gut 3 Stunden auf 4'212 Meter über Meer fest! Auf der winzigen, kurvenreichen Bergstrasse von Peru nach Bolivien hat ein Lastwagen die gesamte Ladung verloren. Eigentlich keine Seltenheit mehr, wären da nicht noch die Bauarbeiten, Einbahn auf 10 Kilometern. Die andere Seite hat Priorität, Sprich 104 Lastwagen.
Der Busfahrer nimmt die Warterei sehr persönlich. Wir erleben das gesamte Ausmass seins Frustes auf der Weiterfahrt. Links überholen, rechts überholen, in der Kurve überholen, er packt das volle Programm aus. im Vergleich dazu ist die Formel 1 ein Kindergeburtstag!

Vor La Paz zeigt sich Mutter Natur aus ihrer schönsten Seite. Sonnenuntergang und dazu ein Panorama aus imposanten, schneebedeckten Bergen, grasgrünen Hügeln, kleine Seen, Tiere etc. Die Farben sind satt und leuchtend, berauschend!
Das nächste Spektakel lässt nicht lange auf sich warten. Ein Lichtermeer erstreckt sich vor uns, links und rechts bis in die Hügel hinauf. La Paz, die höchste gelegene Hauptstadt der Welt, gleicht einer Riesenfavella. Wir treffen spät nachts in La Paz ein. Die ideale Zeit um mit dem ganzen Gepäck durch die Stadt zu laufen und nach Hostels zu suchen.

ANLEITUNG HÖHENTRAINING

1. Man fahre nach La Paz in Bolivien. 3'830 Meter über Meer.
2. Man begebe sich ins Hostel Sol Andino
3. Man buche das Zimmer 503 im 5. Stock
4. Man merke es hat kein Lift
5. Man steige die Treppe ca. 8 mal im Tag hoch, wer bekanntlich kein Kopf hat, hat Beine.

Am nächsten Tag laufen wir durch die belebte Stadt. Die Polizeipräsenz hier ist beeindruckend. An jeder 3. Ecke stehende mindestens zwei Polizisten und Militärs, wortwörtlich!
Die verschiedenen Facetten dieser Stadt sind faszinierend. Wir laufen viel herum, in und um La Paz. So bekommen wir die verschiedenen Atmosphären aus nächster Nähe mit. Zum Teil eine Herausforderung für die Sinne aber es macht Spass. Wir geniessen La Paz in vollen Zügen.

Die Death Road mit dem Fahrrad steht auf dem Programm. Wer diese Strasse nicht kennt sollte sich im Youtube mal das eine oder andere Video anschauen :-) Eingeben: "Death Road La Paz"
Es ist 8 Uhr morgens und wir stehen in Downhill-Vollmontur auf 4'700 Meter über Meer. Ziel: 1'200 Meter über Meer. Ein Gefühl aus Vorfreude, "was mach ich eigentlich hier?" und leichte Nervosität. Es geht los. Die letzteren zwei Gefühle sind bereits nach ein paar Minuten verflogen. Es verbleibt purer Spass und das für die nächsten 3 Stunden :o) Strengstens zu Empfehlen!
Wir verlassen die Favela-Stadt in Richtung Copacabana, Peru versteht sich...!


      
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Jan

15

It's blogging time....

Wir schreiben den 15.01.2012, In diesem Sinne FROHES NEUES JAHR aus La Paz in Bolivien!

Es hat lange gedauert, aber er steht... der BLOG. wir sind seit 47 Tagen unterwegs und haben doch schon einiges erlebt, siehe unten.

Es wäre nun das Ziel unsere Eskapaden in diesem Blog festzuhalten, damit auch Ihr etwas davon habt ;-) Wir freuen uns über eure Kommentare, Mails etc. Die durchschnittliche Beantwortungszeit liegt zurzeit bei ca. 504 Stunden... schliesslich haben wir ja noch anderes zu tun, chchchch.

Feiert tüchtig, gute Gesundheit und stressfreies arbeiten wünschen euch el gogolito "die nuss" und oliver "a ver a ver a ver".

hasta la patata


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Maaan in San Pedro I had the most amazing Empanada, it was so good I had a second one, then I took a picture and sent it home!
Samuel, San Pedro

Jan

09

San Pedro de Atacama

Erste Tipps bei der Ankunft am "Terminal" (2 Bambusstangen und ein Strohdach) von San Pedro erhalten wir von Pedro (wie könnte es auch anders sein). Viel Sonnencreme und noch viel mehr Wasser trinken!

Potzhimuheilandtonner ist es hier abgelegen. Auf 2'500 Meter über Meer, quasi inmitten der Wüste liegt das kleine Dorf San Pedro, auch Touristenfalle genannt (hier würde man dir sogar Sand verkaufen...). Das Panorama ist unglaublich. Die mächtigen Anden auf der einen Seite, die Wüste auf der anderen. Der Himmel spricht Bände, oder Sterne in unserem Fall. Die Luft ist dünn und staubig. Die Luftfeuchtigkeit erreicht Bahnbrechende 20%! Auf Regen wartet man hier vergebens, die Astronomen freuts. Guckst du Sterne...

Geteerte Strassen sucht man hier vergebens. Alles ist mit Lehm und viel Staub gebaut, oder eher gebastelt. Salz hats zu genüge, wen wunderts am Rande der grössten Salzwüste der Welt. Soll einer sagen er hätte kein Salz zum Kochen!

Unsere Herberge ist luftig und einfach eingerichtet. Gemütlich ist es hier. Wir erleben das erste Mal das Gefühl in einem Schlag zu schlafen. Ein Zimmergenosse sägt den halben Urwald weg, der andere hat höchst toxische Fussausdünstung! Reisen Pur!

Wir erleben das unglaubliche Gefühl inmitten der Salzwüste in einem Salzsee auf der Wasseroberfläche zu schwimmen, das Tote Meer lässt grüssen. Auch der Sonnenuntergang über den Anden gehört zum Highlight. Wir verabschieden uns von Pedro, de Atacama natürlich. Jetzt ist Höhentraining angesagt, auf gehts nach La Paz, Bolivien.


      
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Jan

04

Santiago de Chile / Valparaiso

Santiago de Chile beert uns bei der Ankunft mit einem monumentalen Sonnenuntergang. Eine Mischung aus Apocalypse Now und Blade Runner. La Casita, unsere Unterkunft im Künstlerviertel Brasil ist wieder einmal klein aber fein. Naja, wir haben zwar Einzelzimmer, aber die Wände sind sozusagen aus Carton... :-)
Vom Cerro San Cristobal erleben wir die Stadt in voller Grösse. Gleichzeitig sehen wir wie "versmogt" Santiago ist, kaum vorstellbar...

Unser Tagesausflug nach Valparaiso beginnt früh morgens, ca. 9Uhr30... Die Stadt, am Hang gebaut ist eine Mischung aus Favelas und farbigen Häusern. Wir laufen planlos in den Hügeln von Valparaiso herum, bis uns Leute fragen ob wir wissen wo wir sind?! EIn Taxifahrer hält an und warnt uns von der unsicheren Gegend... Touris! Wir lassen den Tag mit einer Bootstour im Hafen ausklingen.

Zurück nach Santiago, wo wir fein chinesisch essen gehen und einen letzten Ausgang im Bario Bellavista ausgiebig geniessen. Am nächsten Morgen packen wir unsere 7 Sachen, es geht weiter nach San Pedro de Atacama.


      
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Dec

31

Mendoza

Wir treffen früh morgens in Mendoza ein. Hotel Aragon soll für die nächsten Tage unser Zuhause werden. Meine Damen und Herren, man beachte ein HOTEL ingesamt ganzer Stern! 40 Pesos pro Nacht. Frühstuckswert eher 30 Rappen. Aaaaber Gogo und ich haben eine neue Freundin, la coolita! Lexu versteht sich weniger gut mit la coolita, unsere Klimaanlage.

Mendoza ist mehr tranquilo, es passt uns hier. Buenos Aires aber alles etwas gemütlicher. Die Siesta von 13h bis 18h zeugt davon, Mendoza ist wie ausgestorben. Wir machen das undenkbare und steigen in einer dieser TouriBusen, ja ihr wisst genau welche. Pablito (bisher hiessen sowieso alle Pedro oder Pablo) kommentiert uns durch Mendoza. Lexus Geburtstag feiern wir im Casino Mendoza, lustig lustig.

*INTERMEZZO*
Bus buchen für Anfänger: Bus nach Santiago buchen, Bus bezahlen, Bus nicht nehmen. 2 Tage später lesen, Rückerstattung hätte funktioniert...
*ENDE INTERMEZZO*

Silvester feiern wir eher gemütlich inmitten Reisender aus aller Welt im Mendoza Inn.

Nach 5 Tagen Mendoza verabschieden wir uns von Lexu, war eine super Zeit, vaya con dios! Wir fahren mit dem Bus Richtung Santiago de Chile. Neues Land, neue Superpanchos alias completos!


      
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Dec

24

Mar del plata / Puerto Madryn / Bariloche

A propos riechen, in Mar del Plata stinkts, bestialisch. Je nach Windrichtung halt, Superpancho! Mar del plata, dank minimalistischer Spanischstunde auch entzifferbar, ein Meer von Geld. Und Geld hats, viel Geld. Die Preise dementsprechend. Ohne Münz kein Bus, ohne Bus kein herumfahren. Dealen mit Buspassagieren ist angesagt, harzig, aber es funktionert. Der Hafen ist klein aber fein, inklusive Seelöwen die eher wie wir auf der faulen Haut liegen. Nach 2 Tagen Gestank gehts mit dem Nachtbus Richtung Puerto Madryn. Adios Pestilencia!

Grosse Pläne haben wir hier in Puerto Madryn. Peninsula Valdez, Punto Tombo, Punto Arides, Bahia Bustamante und das alles mit dem Mietauto. Mietauto zu teuer, Tiere sind in den Ferien, Wetter suboptimal und sowieso. Planänderung, wir sitzen 20 Stunden später für 16 Stunden im Bus Richtung El Bolson, die Metropole schlechthin.

Ahhhh El Bolson, auch bekannt als New York der Río Negro Provinz. 13'560 Einwohner untermauern diesen Fakt, wir begegnen gefühlten 12 Personen. Andere nennen es "Arsch der Welt". Wir lassen uns davon nicht beirren und trekken auf den Cerro. Auf dem Gipfel, immerhin 450 Metern über Meer lassen wir es uns gut gehen und basteln Sandwiches. Thon, Zwiebeln und Mayo, na? Nach der Erklimmung des Höchsten Gipfels Südamerika... gehts mit einem Katzensprung nach Bariloche!

Willkommen in der Schweiz, satte 5 Grad, starker Wind, Nieselregen, es Weihnachtet in Bariloche. Oder sind wir doch etwa in Tel Aviv? Halb Israel verweilt in Bariloche. Warum das so ist wissen wir nicht. Geschäfter und Restaurant sind z.T. in hebräisch angeschrieben... Das Städtchen ist wunderschön, am See gelegen, es kommt Weihnachtsstimmung auf.

Heiliger Abend feiern wir nicht unter dem Baum sondern in der Bar mit Pizza, Bier, G&T., das soll mal jemand toppen! An Weihnachten besteigen wir den Cerro Otto. Aus 2 Stunden weerden 6, ohne Karte... Die Sicht ist leider etwas gedämpft, Vulkanausbruch in Chile sei dank. Am Abend gibt es aus Belohnung ein Fondue auf dem Gaskocher. Das Fondue ist eine fertig Mischung aus Argentinien... scheusslich, dafür ist die Aussicht fantastisch.

Adios Bariloche, Schweiz, Tel Aviv oder wie auch immer...
abfahrt nacht mendoza...... 20 stunden im bus, rekord


      
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Dec

15

Montevideo

Beinahe bye bye Uruguay.
„Un momentho phor fafor!“ Was man in einer Spanischstunde nicht alles lernt. Es reicht zumindest, um die Fähre aufzuhalten. Die drei Clowns wollen auch noch mit. Schon wieder Zirkus, diesmal sind wir die Affen. Egal, Brücke weg, 3 Stunden vor, Brücke her: Bienvenido a Uruguay.

Eine Woche war geplant, zwei Nächte wurden es. Leider treffen wir hier auf Petrus. Er macht uns einen Strich durch die Rechnung. Die Rechnung vom Hostel begleichen wir deshalb für zwei Nächte.

Uruguay gleicht bei Tag und Nacht der Schweiz. Definitiv bye bye Uruguay. Drei Stunden später, hoher Wellengang hinter uns, die Skyline von Buenos Aires vor uns:

Bienvenido a Buenos Aires, otra vez!

Und wieder rocken wir die Bühne. Buenos Aires stinkt, aber wir können es gut riechen.


      
2
you know how it's called? .... destroyer, bääääm!
rapha, club one, buenos aires

Dec

12

Ciudad Autónoma de Buenos Aires

Tür zu, 15 Stunden vor, Tür auf: Bienvenido a Buenos Aires.

Wo die Stadt ihren Namen her hat, ööhhhm, das weiss man nicht so genau. Denn die Luft ist alles andere als „Bueno“. Bueno ist hier nicht die Cremeschnitte sondern der Superpancho. Für die Nichtwissenden: Der Superpancho ist ein extralanger HotDog mit Pommes Frites drin.

Ein Pfiff, ein Schwenk, da steht er vor uns. Lexu! Carton im Sääli oder eher Zufall in der 3-Millionen-Stadt.

Das Hostel heisst „Circus“. Doch Zirkustiere sucht man hier vergebens. Unsere Plätze sind in einem Dreierzimmer. Hauptattraktionen sind die zwei Pools. Der eine hat Wasser, der andere Kugeln.

Die Clowns sind meistens wir selbst. Vorallem im Spanischunterricht. „Hola, me llamo Nicola, no entiendo nada“. „Soy Oliver, a ver, a ver, a ver“. Eine Woche war geplant, ein Morgen wurde es. Danach weicht der Spanischunterricht dem Ausschlafen. Denn wir rocken die Bühne bis zum Sonnenaufgang. Und das gleich zwei Wochen lang. Bereits am 2. Morgen kommt Collos Travelbox zum Zug. "Me duele la cabeza"

Der Vorhang fällt. Applaus, Applaus. Zugabe in Uruguay.


      
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Nov

29

Murten / Zürich / Marid

29.11.2011 die lang ersehnte Reise steht an.

Nach diversen schweren Abschieden sitzen wir bei Lolo im Auto (Passat R36, muss doch mal erwähnt sein). Düsen Richtung Bahnhof Bern und verabschieden uns von Lolo (der ja bekanntlich einen Passat R36 fährt ;-). Merci Lolo fürs fahren!

Die Zugfahrt ist wie üblich im SBB Schtile, nichts sonderliches zu vermerken. Ach so ja, der Zug fährt pünktlich ab, was in nächster Zukunft evtl. nicht zum Alltag gehört. Wir geniessens.

Siehe da in Zürich steigt Etu zu uns, beschti Teleclub Mitarbeiter, oder wars doch eine andere Firma...? Am Flughafen wird zuerst mal eingecheckt, sorgenfrei! Wir rauchen gemütlich ein paar Zigaretten. Etu hat die Schnauze voll und verabschiedet sich von uns :-) Merci Etu fürs Bsüechli.

In Madrid angekommen, machen wir uns an die alkoholischen Getränke der Kerzerser Crew, weg sind sie schnell, lecker waren Sie. Merci für den alkoholischen Support!

Abflug mit der Boeing 747-400 von Aerolineas Argentinas.... wenn das nur gut geht..... Argentinien wir kommen!



      
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gsänd si, da schtoot 150ml, chönd si nöd mitnee ires anti-brumm, ahh si händ ja sogar zwoi vo dene... jaanuuuu.
sicherheit, flughafen zürich